Im Gespräch mit Geschäftsführer Vincent Wenig – Die Geschichte hinter FILMFLUT und warum die Firma so heißt!

🎬 Von drei Schulfreunden zur kreativen Flutwelle !!

Als Marketing Manager bei FILMFLUT habe ich, Gianni, das Glück, täglich mit einem großartigen Team zusammenzuarbeiten. Doch selbst nach Monaten im Unternehmen gibt es Geschichten und Details, die man nur erfährt, wenn man sich bewusst Zeit für ein tieferes Gespräch nimmt.
Also habe ich mich mit einer unserer Gründer und Geschäftsführer Vincent Wenig zusammengesetzt, um über die Wurzeln, Herausforderungen und Visionen von FILMFLUT zu sprechen. Herausgekommen ist ein ehrliches, persönliches Gespräch. Über den Namen, den Weg von drei Schulfreunden zur erfolgreichen Filmproduktion und darüber, wie sie sich für die Zukunft rüsten.
Wie ist der Name FILMFLUT eigentlich entstanden und was bedeutet er für euch?
Vincent:
„Das ist eine schöne Geschichte. Als wir uns damals selbstständig gemacht haben, wollten wir unbedingt einen Namen, in dem das Wort Film vorkommt . Das ist einfach, damit man uns bei der Suche auf Google oder so sofort zuordnen kann. Gleichzeitig sollte der Name einen Bezug zu unserer Geschichte haben.
Jannik, Georg und ich haben uns in Cuxhaven an der Nordsee kennengelernt, obwohl keiner von uns ursprünglich von dort stammt. Ich bin mit vier Jahren aus Stade nach Cuxhaven gezogen, Jannik kam aus Berlin und Georg aus Weimar. Unsere Freundschaft ist dort entstanden, und so wollten wir einen Namen mit einem nordischen Bezug.
Meine Verlobte Alissa, die Kommunikationsdesign studiert hat, hat damals gebrainstormt und eine lange Liste erstellt. Irgendwann stand da ‚FILMFLUT‘, und für mich war sofort klar: Das ist es! ‚Flut‘ wie Ebbe und Flut, unser maritimer Hintergrund aus Cuxhaven, und gleichzeitig dieser kraftvolle Klang mit den beiden ( FILM und FLUT). Der Name blieb hängen, und so war FILMFLUT geboren.”

Ihr leitet FILMFLUT zu dritt. Wann war klar, dass ihr gemeinsam ein Unternehmen aufbaut?
Vincent:
„Jannik und ich haben uns schon in der vierten Klasse kennengelernt, als ich auf seine Schule gewechselt bin. Unsere Lehrerin meinte damals: ‚Jannik, kümmer dich mal um Vincent‘, und daraus wurde eine enge Freundschaft. Georg kam in der siebten Klasse dazu.
Schon in der Schulzeit haben wir uns für kreative Themen begeistert: Jannik war viel in der Fotografie unterwegs, Georg interessierte sich für Technik, Filmmusik und Filme allgemein, und ich fand Film schon immer faszinierend.
Wo YouTube relativ durch die Decke ging und es einige große deutsche Kanäle gab, da war eigentlich immer die Aussage, dass wir in dem Bereich irgendwas machen wollten.
Wir haben dann angefangen, gemeinsam kleine Projekte zu drehen, einfach aus Spaß.
Nach der Schule war klar: Wir wollen ‚irgendwas mit Medien‘ machen. Als ich nach meiner Ausbildung überlegt habe, wie es weitergeht, bekam ich oft das Feedback: ‚Festanstellung geht gerade nicht, aber als Freelancer würden wir dich nehmen.‘ Da habe ich Jannik gefragt, ob wir das nicht zusammen durchziehen wollen, unsere eigene Filmproduktion, wie wir es uns früher schon vorgestellt hatten. Nach erstem Zögern war Jannik dabei, und so ging es los. Georg kam später mit ins Boot “

Was war euer erstes Projekt als FILMFLUT, und was habt ihr daraus gelernt?
Vincent:
„Am Anfang habe ich noch viele Projekte allein gemacht, weil Jannik noch in der Ausbildung war. Das erste, an das ich mich besonders erinnere, war allerdings im zweiten Jahr: Ich war mit einem Übertragungswagen beim NDR 2 Papenburg Festival, um eine Live-Schaltung für das NDR Frühstücksfernsehen zu betreuen.
Eigentlich war ich nur als Produktionsassistenz eingeplant, doch der Techniker hatte Schwierigkeiten. Ich habe spontan gesagt, dass ich helfen kann, und stand plötzlich live mit ca 600.000 Zuschauern auf Sendung und habe die Knöpfe gedrückt.
Ich war mega aufgeregt, das Frühstücksfernsehen der NDR um 10 Uhr morgens sehen ja einige tausend Leute. Aber es hat funktioniert. Das hat mir gezeigt: Man muss sich einfach trauen. Irgendwie kriegt man es immer hin.“

Welche große Herausforderung aus der Anfangszeit hat euch nachhaltig geprägt?
Vincent:
„Eine Zeit lang haben wir wirklich jeden Auftrag angenommen. Das klingt erstmal toll, aber irgendwann waren wir nur noch am Husseln. Das Problem dabei ist nicht die Arbeitsmenge, denn das haben wir schon immer irgendwie hinbekommen, sondern, dass sich irgendwann kleine Fehler in die Arbeit reinschleichen.
Ich erinnere mich an den Moment, als ich zu Jannik sagte: ‚Wir sollten diesen Auftrag nicht annehmen, wir kriegen ihn zeitlich einfach nicht unter.‘ Das war das erste Mal, dass wir bewusst “Nein” gesagt haben.
Das hat uns gelehrt, dass es wichtig ist, Grenzen zu setzen. Lieber mal einen Auftrag verschieben oder absagen, als die Qualität oder die eigene Gesundheit zu schaden.“
Welchen Rat würdest du deinem Gründer-Ich geben, wenn du zurückblickst?
Vincent:
„Das ist eine gute Frage. Da gibt es ganz viele, aber für mich ist es ganz klar:
Das Thema Mitarbeiterführung würde ich ganz weit oben ansetzen. Führung heißt nicht nur, Aufgaben zu delegieren, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Menschen wohlfühlen, motiviert sind und ihr volles Potenzial entfalten können. Das erfordert Empathie, Kommunikation auf Augenhöhe und die Fähigkeit, auch in stressigen Phasen Ruhe zu bewahren.
Vor allem ist es wichtig, auf das Thema Selfcare zu achten, und zu verstehen, was dabei mit einem selbst passiert. In der Selbstständigkeit ist es leicht, sich komplett in die Arbeit zu verlieren, weil man für alles Verantwortung trägt. Aber wenn man selbst ausbrennt, leidet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch das ganze Team und die Qualität der Arbeit.
Was kann ich noch sagen?
Eine klare und gut gepflegte Prozessdokumentation ist Gold wert. Sie sorgt dafür, dass Wissen im Unternehmen nicht an einzelne Köpfe gebunden ist, sondern für alle zugänglich bleibt. Sie verhindert Missverständnisse, spart Zeit und ermöglicht es, neue Teammitglieder schneller einzuarbeiten. Wenn man gleich zu Beginn Systeme baut und Standards setzt, wird vieles im Alltag einfacher, von der Projektplanung über Kundenkommunikation bis hin zur Qualitätssicherung.
Das sind die Dinge, die ich am wichtigsten empfinden würde, wenn ich jetzt noch mal etwas Neues starten würde.“

Wo siehst du FILMFLUT in 5–10 Jahren?
Vincent:
„Ich möchte, dass wir uns breiter aufstellen, vor allem im 3D-Bereich, und die Möglichkeiten von KI aktiv nutzen. Unser Ziel ist es, nicht nur eine Filmproduktion zu sein, sondern ein ganzheitlicher Marketing-Partner. Uns ist wichtig, ein Ansprechpartner zu sein, der im Marketing allgemein einfach beratend und unterstützend sein kann
Film ist nur ein Teil vom Marketing. Es bringt wenig, einen Imagefilm zu drehen und ihn einfach auf YouTube setzen und dann gucken ihn 200 Leute an, wenn du mehrere Tausend Euro rein investiert hast. Das bringt nicht so viel.
Wir wollen Kunden helfen, Kampagnen strategisch zu denken: vom Film über die Landingpage bis zur Distribution.
KI wird hier ein riesiges Thema. Sie kann uns helfen, effizienter und kostengünstiger zu produzieren und wer sie nicht nutzt, wird es schwer haben. Wir wollen vorne mit dabei sein.“

Fazit:
Ein Gespräch mit Vincent zeigt schnell: FILMFLUT ist mehr als nur eine Filmproduktion. Es ist die Geschichte von drei Freunden, die aus Leidenschaft für Film und Kreativität ein Unternehmen aufgebaut haben, die mit klarem Blick auf die Zukunft, sich versuchen, ständig neu zu erfinden.
👉 Um mehr über FILMFLUT rauszufinden, schaut hier vorbei: film-flut.de
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Wir helfen dir gerne weiter!